{"id":1246,"date":"2010-08-30T19:13:54","date_gmt":"2010-08-30T16:13:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.clausmoser.com\/?p=1246"},"modified":"2010-08-30T19:13:54","modified_gmt":"2010-08-30T16:13:54","slug":"london-von-unten","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/clausmoser.de\/blog\/2010\/08\/30\/london-von-unten\/","title":{"rendered":"London von unten"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/farm5.static.flickr.com\/4078\/4941651767_75888ae0be_d.jpg\" alt=\"Sock Mobs' Unseen Tours\" \/><\/p>\n<p>Der <em>Guardian<\/em> berichtete k\u00fcrzlich von einem <a href=\"http:\/\/www.guardian.co.uk\/society\/2010\/aug\/25\/homeless-guides-tour-of-london\">bemerkenswerten Projekt aus London<\/a>: Eine <a href=\"http:\/\/www.meetup.com\/thesockmob\/\">B\u00fcrgerinitiative<\/a> ermuntert Obdachlose dazu, sich als Stadtf\u00fchrer zu versuchen.<\/p>\n<blockquote><p>Our <a href=\"http:\/\/www.sockmobevents.org.uk\/unseen-tours\">Unseen Tours<\/a> bring you an entertaining and poignant walk with trained homeless guides, offering you a historical but also unexplored perspective of the city, as perceived through the lens of homelessness. Uniquely, the tours interweave the guides&#8216; own stories and experiences, introducing a new social consciousness into commercial walking tours.<\/p><\/blockquote>\n<p>Die Mitglieder des <em>Sock Mob<\/em>, der Initiative hinter der Idee, besuchen schon seit einigen Jahren Obdachlose, bringen Essen und warme Socken mit und lassen sich daf\u00fcr im Gegenzug Geschichten erz\u00e4hlen. Dass diese Geschichten auch eine andere Perspektive auf die Stadt bieten und im Kanon st\u00e4dtischer <em>oral histories<\/em> zu Geh\u00f6r gebracht werden sollten, ist eine ebenso naheliegende wie sympathische Idee. Interessant genug, um Lidija Mavra, einer der Initiatorinnen des Projekts, ein paar Fragen zu stellen, die sie netterweise auch prompt beantwortet hat.<!--more--><\/p>\n<p><strong>Was mir an Eurem Projekt am besten gef\u00e4llt, ist der Aspekt der Gegenseitigkeit: Der <em>Sock Mob<\/em> spendet nicht nur ein paar n\u00fctzliche Dinge, sondern l\u00e4sst sich daf\u00fcr Geschichten erz\u00e4hlen. Wie wichtig ist diese Idee der Reziprozit\u00e4t f\u00fcr Euch?<\/strong><\/p>\n<p>Sehr wichtig. Ich w\u00fcrde sogar sagen, das ist das zentrale Ethos des <em>Sock Mob<\/em>. Es geht nicht nur um Hilfe f\u00fcr Obdachlose, sondern darum, viele Menschen aus unterschiedlichen Lebensbereichen zusammenzuf\u00fchren. Jeder bringt etwas mit, was geteilt werden kann und was sich als Basis f\u00fcr Kontakte eignet, ohne dass man daf\u00fcr eine bestimmte Agenda br\u00e4uchte.<\/p>\n<p><strong>Wie viel Aufwand ist n\u00f6tig, um so ein Projekt ans Laufen zu bekommen?<\/strong><\/p>\n<p>Was den <em>Sock Mob<\/em> angeht, der war quasi ein Selbstl\u00e4ufer. Es ist ein sehr organisches Projekt und fu\u00dft allein auf dem Willen und der Spontaneit\u00e4t der Menschen, die dahinter stehen. Eine \u00fcberm\u00e4\u00dfige Kontrolle oder Strategie braucht es daf\u00fcr nicht. Wir m\u00f6chten, dass das Projekt und die damit zusammenh\u00e4ngenden Aktivit\u00e4ten ganz im Einklang mit den W\u00fcnschen und Lebenswirklichkeiten der Menschen stehen, die es angeht. Etwa wie die Fotoausstellung <em>Sock And The City<\/em>: Da haben wir unseren obdachlosen Freunden einfach ein paar Kameras gegeben, damit sie Bilder von sich und ihrem Umfeld machen konnten.<\/p>\n<p>Die Stadtf\u00fchrungen selbst sind allerdings ein wesentlich strukturierteres Projekt, schon deshalb, weil sie unter dem Dach eines <em>social enterprise<\/em> [d.h. eines Unternehmens mit sozial ausgerichtetem Unternehmenszweck] angeboten werden und somit eine Dienstleistung darstellen. Zwei Koordinatoren waren im wesentlichen f\u00fcr die Konzeptentwicklung der Touren verantwortlich, f\u00fcr das Coaching der Stadtf\u00fchrer, das Training der ehrenamtlichen Helfer, die Kommunikation mit den Medien, die administrative Seite und so weiter. Ich m\u00f6chte aber ausdr\u00fccklich darauf hinweisen, dass jeder Aspekt der Stadtf\u00fchrungen gemeinsam mit den F\u00fchrern, den ehrenamtlichen Helfern in den <em>Sock Mobs<\/em> und der kritischen Unterst\u00fctzung von Freunden entwickelt wurde. Anders gesagt: Wir haben im Grunde nur dazu eingeladen, Ideen, konstruktive Kritik und sonstige Hilfe einzubringen, und wir hatten das Gl\u00fcck, dass viele Antworten kamen.<\/p>\n<p>Was die praktische Umsetzung angeht: Mit der Planung der Stadtf\u00fchrungen haben wir haben vor etwa sechs Monaten begonnen. Vor drei Monaten wurden die Stadtf\u00fchrer ausgesucht und zwei Mal pro Woche trainiert. Die Stadtf\u00fchrungen sind momentan [d.h. w\u00e4hrend des gerade beendeten <a href=\"http:\/\/londonfestivalfringe.com\/\">London Fringe Festivals<\/a>] sehr intensiv: Wir haben pro Abend zwei Touren, und das f\u00fcnf Mal die Woche. Bei jeder Tour sind zwei freiwillige Helfer dabei, als Ansprechpartner und f\u00fcr das Feedback. Das alles ben\u00f6tigt nat\u00fcrlich einen gewissen logistischen Aufwand.<\/p>\n<p><strong>Worauf wird im Training besonders Wert gelegt?<\/strong><\/p>\n<p>Das wichtigste ist es, den Wunsch der Stadtf\u00fchrer nach Kontakt und Dialog zu best\u00e4rken und ihnen zu helfen, ihre Geschichten vermitteln zu k\u00f6nnen. Wir unterst\u00fctzen sie auch in der Recherche historischer Details und Hintergr\u00fcnde. Gut ist es nat\u00fcrlich, wenn sie selbst eine gewisse Energie, Eigeninitiative und Verl\u00e4sslichkeit mitbringen.<\/p>\n<p><strong>Warum ist es wichtig, die Geschichten obdachloser Menschen h\u00f6r- und sichtbar zu machen?<\/strong><\/p>\n<p>Es hilft, die gef\u00e4hrlichen Stigmatisierungen und Vorurteile zu durchbrechen, mit denen Menschen auf der Stra\u00dfe oder in prek\u00e4ren Wohnverh\u00e4ltnissen oft behaftet sind. Diese Vorurteile machen sie zur Zielscheibe von Misshandlungen und Vernachl\u00e4ssigung, und das kann wiederum zu selbstzerst\u00f6rerischem Verhalten ihrerseits f\u00fchren. Das alles entfremdet sie vom Arbeitsmarkt und vereitelt ihre Chancen, selbst f\u00fcr ihren Lebensunterhalt zu sorgen.<\/p>\n<p>Die Stadtf\u00fchrungen sind aber nicht nur f\u00fcr die Obdachlosen von Bedeutung, sondern auch f\u00fcr die Teilnehmer und die freiwilligen Helfer. Sie machen sichtbar, welche sozialen Prozesse die Verhaltensweisen und Lebensbedingungen von Menschen beeinflussen, ohne von ihnen kontrolliert werden zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Das Erz\u00e4hlen von Geschichten ist au\u00dferdem eine alte Methode, um Menschen zusammenzuf\u00fchren und \u00fcber das gemeinsame Zuh\u00f6ren eine Identit\u00e4t zu stiften. Das ist wichtig, wenn man die Kultur der Angst vor dem Anderen, die es in vielen St\u00e4dten gibt, durchbrechen will. Und es tr\u00e4gt hoffentlich dazu bei, etwas mehr Aufmerksamkeit und F\u00fcrsorge in der st\u00e4dtischen Gesellschaft zu verankern.<\/p>\n<p><strong>Stadtf\u00fchrungen sind ein hervorragendes Medium, um unterschiedliche Perspektiven auf eine Stadt zu kommunizieren \u2013 auch in Deutschland gibt es das ein oder andere Projekt, etwa F\u00fchrungen von Migranten, Mitgliedern religi\u00f6ser Minderheiten oder \u00e4hnliches. Steht hinter der Arbeit des Sock Mob auch eine Art &#8222;urbanistische&#8220; Vision?<\/strong><\/p>\n<p>Ich denke, solche F\u00fchrungen sind eine fantastische Idee und ich w\u00fcrde gerne mehr \u00fcber deutsche Beispiele h\u00f6ren. Die Stadt, besonders der Aspekt sozialer Gerechtigkeit im urbanen Raum, spielt in der Tat eine zentrale Rolle f\u00fcr uns. Wir wollen die Stadt aus einer anderen Perspektive zeigen: N\u00e4mlich aus dem Gesichtspunkt derjenigen, die sie vermutlich am besten kennen, weil sie das physische Geflecht der Stadt \u2013 ihre Stra\u00dfen und Au\u00dfenfl\u00e4chen \u2013 zu ihrem Zuhause gemacht haben. Die Stadt kann auch ein Schmelztiegel f\u00fcr positive soziale Ver\u00e4nderungen sein \u2013 das ist jedenfalls unsere Hoffnung.<\/p>\n<p><strong>Obdachlosigkeit f\u00fchrt oft zu Unsicherheiten und Problemen im ganz allt\u00e4glichen gesellschaftlichen Umgang. Ich nehme an, das Projekt soll auch hier einen Beitrag leisten, indem Selbstbewu\u00dftsein und Stolz auf die eigenen F\u00e4higkeiten best\u00e4rkt werden \u2013 die Verantwortung f\u00fcr einen Haufen neugieriger Leute zu \u00fcbernehmen, ist ja keine kleine Leistung. Gibt es eine Art von Begleitung und Feedback?<\/strong><\/p>\n<p>Du triffst den Nagel auf den Kopf, das ist eines unserer zentralen Anliegen: Das Selbstbewu\u00dftsein unserer Stadtf\u00fchrer zu st\u00e4rken und ihnen dabei zu helfen, Verantwortungsgef\u00fchl zu entwickeln. Wir haben aber keine formalen Strukturen im Sinne eines Monitoring. Ein Projekt dieser Art sollte unserer Auffassung nach flexibel und offen f\u00fcr Ver\u00e4nderungen bleiben und nicht zu rigide durchgeplant werden. Darum scheint uns informelles Feedback, das sich aus dem pers\u00f6nlichen Kontakt zwischen Stadtf\u00fchrern und Helfern entwickelt, am besten geeignet. Aber nat\u00fcrlich sprechen wir regelm\u00e4\u00dfig mit unseren F\u00fchrern, vor und jeder Tour, um ihre Meinungen anzuh\u00f6ren und m\u00f6gliche Probleme durchzuarbeiten. Wir h\u00f6ren uns auch an, welches Feedback die Teilnehmer der F\u00fchrungen geben, und besprechen es mit den F\u00fchrern in einer konstruktiven Weise. Am Ende sollen beide Seiten von einander lernen und stolz auf das sein k\u00f6nnen, was wir in Anbetracht der nicht gerade einfachen Umst\u00e4nde erreicht haben.<\/p>\n<p><strong>Die Stadtf\u00fchrung sollen mehr als ein einmaliges Projekt sein, sondern nachhaltig aufgebaut werden, hei\u00dft es im <em>Guardian<\/em>. Wie kann diese Nachhaltigkeit erreicht werden?<\/strong><\/p>\n<p>Die Teilnehmer bezahlen Eintritt f\u00fcr die F\u00fchrungen; in der Pilotphase sind das 5 Pfund pro Kopf. Das meiste davon geht an die F\u00fchrer, der Rest ist f\u00fcr die Deckung unserer Kosten und f\u00fcr das Training weiterer Stadtf\u00fchrer gedacht. Unser Wunsch ist es, das Projekt auf stabile F\u00fc\u00dfe zu stellen, damit wir unseren F\u00fchrern einen verl\u00e4sslichen Verdienst bieten und die Auslagen unserer Freiwilligen bezahlen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>Ein bisschen paradox ist ja, dass man die Stadtf\u00fchrer dadurch aus dem Teufelskreis herausf\u00fchrt, von dem sie eigentlich berichten sollen, und ihnen sozusagen die Grundlage entzieht, auf denen ihre Arbeit beruht.<\/strong><\/p>\n<p>Absolut, aber das ist nat\u00fcrlich ein sehr notwendiges Paradox, das f\u00fcr alle sozialen Projekte gilt: Sie arbeiten im Grunde immer auf ihre eigene Abschaffung hin, denn die w\u00e4re der beste Beweis daf\u00fcr, dass das jeweilige Problem gel\u00f6st ist. Viele Organisationen vergessen das, weil ihr eigenes \u00dcberleben pl\u00f6tzlich wichtiger wird als das Problem, dem sie sich widmen. Das Konzept des <em>Sock Mob<\/em> war es von Anfang an, die Betroffenen Zug um Zug selbst in die Verantwortung einzubinden. So kann sich das Projekt besser am tats\u00e4chlichen Bedarf entlang entwickeln oder vielleicht auch in anderen St\u00e4dten aufgelegt werden. Und nat\u00fcrlich k\u00f6nnen unsere Stadtf\u00fchrer auch dann noch mitmachen, wenn sie nicht mehr obdachlos sind, aber trotzdem nicht so einfach an eine neue Arbeit kommen. Leider ist es ja so, dass es \u00fcberall in der Welt Obdachlosigkeit gibt, und so lange sich die \u00f6konomischen Bedingungen nicht \u00e4ndern, wird sie wohl auch nicht so schnell verschwinden.<\/p>\n<p><strong>Nun k\u00f6nnte man vielleicht einwenden, dass diese Stadtf\u00fchrungen einer Art Romantik des Lebens auf der Stra\u00dfe Vorschub leisten und die &#8222;Authentizit\u00e4t&#8220; der Obdachlosen als Kuriosum ausnutzen. W\u00e4re das ein berechtigter Einwand?<\/strong><\/p>\n<p>Das w\u00e4re f\u00fcr mich keine \u00fcberzeugende Kritik, denn sie geht v\u00f6llig an unserer Philosophie und am Inhalt der Stadtf\u00fchrungen vorbei. Wie schon gesagt: Wir legen gro\u00dfen Wert darauf, die F\u00fchrungen gemeinsam mit den F\u00fchrern selbst zu entwickeln. Wir unterst\u00fctzen sie in der Recherche wichtiger Details, und sie bringen ihre eigenen Geschichten und Erfahrungen mit ein. Die kann man nicht erfinden. Wie die Stadtf\u00fchrer die Stadt und ihr Leben darin darstellen, liegt ganz bei ihnen \u2013 wir \u00fcben da keine Zensur aus. Wenn sie exotische oder romantische Elemente einbringen, dann entsprechen die auch ihrer eigenen Wahrnehmung. Und das kann f\u00fcr die Teilnehmer aufregend, kurios oder interessant sein, je nach dem.<\/p>\n<p><strong>Nicht jeder Obdachlose wird als F\u00fchrer arbeiten k\u00f6nnen. Was k\u00f6nnte man sonst noch tun, um Obdachlose und ihre Geschichten in der Stadt pr\u00e4senter zu machen?<\/strong><\/p>\n<p>Gute Frage. [Die Zeitschrift] <a href=\"http:\/\/www.bigissue.com\/\">The Big Issue,<\/a> die von Obdachlosen selbst verkauft wird, hat ein gutes Modell umsetzt. Es gibt auch viele Kunst-, Theater- und Musikprojekte, die Obdachlosen Arbeits- und Weiterbildungsm\u00f6glichkeiten bieten. Ein gro\u00dfartiges Beispiel ist <a href=\"http:\/\/www.southbankmosaics.com\/\">Southbank Mosaics<\/a>, wo Obdachlose und ehemalige Strafgefangene Kunstwerke zur Stadtversch\u00f6nerung produzieren. Aber wir freuen uns \u00fcber jede gute Idee, auch aus Deutschland.<\/p>\n<p><strong>Vermutlich gab es viele bewegende Treffen mit Obdachlosen, aber gibt es eine Geschichte oder Erfahrung, die die Arbeit besonders beeinflusst hat?<\/strong><\/p>\n<p>Eines der sch\u00f6nsten Erlebnisse hatte ich in der Trainigsphase unserer Stadtf\u00fchrer. Da gab es einen, der hatte besonders viel Pech: Er wurde aus seiner Unterkunft geworfen und musste einige N\u00e4chte auf der Stra\u00dfe schlafen. In dieser Zeit wurde er auch noch ausgeraubt, brach sich zwei Rippen und blieb ein paar Tage im Krankenhaus. Als er entlassen wurde, hatte er immer noch starke Schmerzen. Aber er wollte unbedingt sein Trainingsprogramm absolvieren: Nur drei Tage nach der Entlassung lief er \u00fcber eine Stunde mit mir durch die Stadt, zeigte mir Abschnitte, die er sich neu erarbeitet hatte und plauderte nebenbei noch mit mir \u00fcber alles m\u00f6gliche. Und das, obwohl es ihm ganz offensichtlich noch nicht wirklich gut ging. Aber er wollte unbedingt sein Wort halten und sich f\u00fcr die F\u00fchrungen einsetzen. Das war sehr bewegend und hat uns auch in der Gruppe motiviert, das Programm zu einem Erfolg zu machen.<\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/p>\n<p>Termine und weitere Informationen zum <em>Sock Mob<\/em>, den <em>Unseen Tours<\/em> und weiteren Aktivit\u00e4ten gibt es <a href=\"http:\/\/www.meetup.com\/thesockmob\/\">hier<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.sockmobevents.org.uk\/\">hier<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Guardian berichtete k\u00fcrzlich von einem bemerkenswerten Projekt aus London: Eine B\u00fcrgerinitiative ermuntert Obdachlose dazu, sich als Stadtf\u00fchrer zu versuchen. Our Unseen Tours bring you an entertaining and poignant walk with trained homeless guides, offering you a historical but also unexplored perspective of the city, as perceived through the lens of homelessness. 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