{"id":212,"date":"2005-11-12T21:56:50","date_gmt":"2005-11-12T20:56:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.clausmoser.com\/?p=212"},"modified":"2005-11-13T01:18:02","modified_gmt":"2005-11-13T00:18:02","slug":"giro-2006-nord","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/clausmoser.de\/blog\/2005\/11\/12\/giro-2006-nord\/","title":{"rendered":"Giro 2006: Viel Kletterei"},"content":{"rendered":"<p>Der <a href=\"http:\/\/www.gazzetta.it\/Speciali\/Giroditalia\/2006\/\">Giro d&#8217;Italia<\/a> findet vor allem im Norden statt: Dass drei Etappen und der Prolog durch Belgien f\u00fchren werden, war ja schon vorher bekannt, ansonsten geht es vor allem durch die Alpen, mit Teilst\u00fccken durch die Schweiz und \u00d6sterreich. Der S\u00fcden wird fast komplett ausgespart: <!--more-->Eine Etappe f\u00fchrt von Civitanova Marche auf die Maielletta in den Abruzzen, eine weitere von Francavilla nach Termoli, und von dort geht es zum s\u00fcdlichsten Zielort, nach Peschici auf dem Gargano.<\/p>\n<p>Der Abstecher nach Belgien ist, hei\u00dft es im offiziellen Kommuniqu\u00e9, eine &#8222;Ehrenbezeugung vor der gro\u00dfen Zahl von Italienern&#8220;, die in Belgien leben &#8211; immerhin 200.000. Eine Etappe f\u00fchrt au\u00dferdem nach Marcinelle, einem D\u00f6rfchen bei Charleroi, wo bei einem Grubenungl\u00fcck in den F\u00fcnfziger Jahren \u00fcber einhundert italienische Gastarbeiter umkamen. Neben diesen gro\u00dfen Gesten gibt es aber sicher noch einen pragmatischen Grund: Der Giro mu\u00df sich neben der Tour behaupten, und auch au\u00dferhalb der italienischen Grenzen f\u00fcr ein bi\u00dfchen Popularit\u00e4t sorgen. Darum dieser Abstecher in den frankophonen Raum, in das nach Italien radsportverr\u00fcckteste Land. Vor ein paar Jahren gab&#8217;s ja schon einmal so einen Exkurs, wo man auch Groningen, K\u00f6ln, L\u00fcttich, Luxemburg und Stra\u00dfburg passierte.<\/p>\n<p>Insgesamt ist das aber ein Giro mit viel Kletterei. Sieben Mal geht es durch alpines Terrain, und da sind mit Simplon, Sankt Bernhard, Fedaia, Pordoi, Gavia und Mortirolo richtig harte Brocken dabei. Dazu dann noch die Bergankunft in den Abruzzen, und die Etappen durch die Ardennen und den Gargano sind auch nicht zu verachten: Die Rampen sind zwar nicht lang, aber fies. (Und wenn sie das Ziel in Peschici oben im Dorf machen, ist das sogar eine Art Bergankunft &#8230;)<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die Tour auf das Mannschaftszeitfahren verzichtet, hat der Giro diesmal eines dabei, 38 Kilometer durch eher flaches Terrain von Piacenza nach Cremona. Von den beiden Einzelzeitfahren f\u00fchrt das erste um Pontedera auch durch eher flaches Terrain, das Bergzeitfahren auf den Ghisallo am letzten Tag k\u00f6nnte dann noch mal f\u00fcr ein knappes Finale sorgen. Das Ger\u00fccht mit den zwei Halbetappen am letzten Tag hat sich ja best\u00e4tigt, heute gab es allerdings erst mal nur verhaltene Proteste.<\/p>\n<p>Ein hartes St\u00fcck Arbeit, und man kann verstehen, dass ein Sprinter wie Petacchi da <a href=\"http:\/\/www.corriere.it\/Primo_Piano\/Sport\/2005\/11_Novembre\/12\/giro.shtml\">mault<\/a>: F\u00fcr den ist wirklich nicht viel dabei. Aber auch f\u00fcr die Allrounder wie Di Luca und Bettini wird das ganz sch\u00f6n schwierig, drei Wochen lang vorne mit dabei zu bleiben. Cunego sollte der Parcours entgegen kommen, auch einem alten Haudegen wie Simoni, Savoldelli kann in den Zeitfahren auftrumpfen, aber die Berge werden hart f\u00fcr ihn. Und dann ist nat\u00fcrlich auch wieder Platz f\u00fcr einen Au\u00dfenseiter, wie in diesem Jahr Rujano. Und Ullrich, sollte er teilnehmen? Das k\u00f6nnte hart werden f\u00fcr ihn: Diese Berge sind nicht ganz sein Ding, au\u00dferdem ist das Wetter im Fr\u00fchjahr noch sehr wechselhaft. Spettiamo.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Giro d&#8217;Italia findet vor allem im Norden statt: Dass drei Etappen und der Prolog durch Belgien f\u00fchren werden, war ja schon vorher bekannt, ansonsten geht es vor allem durch die Alpen, mit Teilst\u00fccken durch die Schweiz und \u00d6sterreich. 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