{"id":543,"date":"2007-01-04T15:21:10","date_gmt":"2007-01-04T12:21:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.clausmoser.com\/?p=543"},"modified":"2007-01-04T15:27:05","modified_gmt":"2007-01-04T12:27:05","slug":"spex-reloaded","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/clausmoser.de\/blog\/2007\/01\/04\/spex-reloaded\/","title":{"rendered":"Spex reloaded"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/3866018053?ie=UTF8&#038;tag=nightlybuilds-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3866018053\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/farm1.static.flickr.com\/154\/345328137_e050391ed2_o.jpg\" alt=\"Keine Atempause\" \/><\/a><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.assoc-amazon.de\/e\/ir?t=nightlybuilds-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3866018053\" width=\"1\" height=\"1\" border=\"0\" alt=\"\" style=\"border:none !important; margin:0px !important;\" \/><br \/>\nP\u00fcnktlich <a href=\"?p=540\">zum Abgang<\/a> der <a href=\"http:\/\/www.spex.de\">lange wichtigsten Musikzeitschrift<\/a> feiert die <em>Zeit<\/em> <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/online\/2006\/52\/bildergalerie-keine-atempause\">mit einer kleinen Galerie<\/a> deren Fotografen und Mitherausgeber Wolfgang Burat. An einige der Bilder kann ich mich sogar noch im Original erinnern, zum Beispiel das von <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/online\/2006\/52\/bildergalerie-keine-atempause?4\">Pseiko L\u00fcde<\/a>: Das war urspr\u00fcnglich in Farbe und <a href=\"http:\/\/www.luede.org\/Presse%20Ph%203-04.htm\">diente sogar als Titelbild<\/a>. (Der Preis f\u00fcr die vergessenste Spex-Titel-Band aller Zeiten geht aber wohl an <a href=\"http:\/\/www.spex.de\/web\/basics\/backissuepopup.php?id=44\">Trigger &#038; The Thrill Kings<\/a>.)<!--more--><\/p>\n<p>Was man an der Bilderstrecke sehr sch\u00f6n sehen kann, ist, wie viel Anteil Burat daran hatte, dass die Spex so nahe lag. Wenn einem aus dem kreativen Textchaos ein erkennbares Gesicht entgegenlugte, dann war das im wesentlichen sein Verdienst: Die <em>Spex<\/em> wollte man auch deshalb kaufen, weil sie einfach klasse aussah. Mindestens in ihrer gro\u00dfformatigen Phase und noch oft genug in der standardisierten Gr\u00f6\u00dfe. Es gab damals im deutschsprachigen Raum einfach kein anderes Magazin, das der optischen Inszenierung von Pop so einen hohen Stellenwert beima\u00df, zumindest keines, das auch einigerma\u00dfen gut erreichbar war. Der <em>MusikExpress<\/em> etwa hatte damals ein Layout, das aussah, wie am K\u00fcchentisch zusammengeschnipselt.<\/p>\n<p>In die Tonne kloppen k\u00f6nnte man aber den gr\u00f6\u00dften Teil der kreuzd\u00e4mlichen Begleittexte, den die Zeit neben die Bilder gezw\u00e4ngt hat (Sprechblasen wie &#8222;Abgekl\u00e4rtheit verdr\u00e4ngte mit Beginn der Neunziger die aufgeschlossene Naivit\u00e4t, mit der so mancher ein paar Jahre vorher noch in Burats Objektive geblickt hatte&#8220;, auch noch neben einem Bild von Anfang der <strong>Acht<\/strong>ziger.) Und dass bei solchen Gelegenheiten st\u00e4ndig behauptet werden muss, was f\u00fcr eine &#8222;wilde&#8220; Zeit die Achtziger waren, ist auch ein bisschen albern, so richtig aufregend waren die doch nur \u00fcber kurze Strecken. Es ist sicher kein Zufall, dass die meisten Bilder, die in der <em>Zeit<\/em> pr\u00e4sentiert werden, eher aus den fr\u00fchen Achtzigern stammen.<\/p>\n<p>Die Bilder stammen aus einem feinen Buch &#8211; <a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/3866018053?ie=UTF8&#038;tag=nightlybuilds-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3866018053\">Keine Atempause. Musikerfotos der Achtziger<\/a><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.assoc-amazon.de\/e\/ir?t=nightlybuilds-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3866018053\" width=\"1\" height=\"1\" border=\"0\" alt=\"\" style=\"border:none !important; margin:0px !important;\" \/> -, das etwa 120 Schwarzwei\u00df-Fotos pr\u00e4sentiert, zusammen mit ein paar einf\u00fchrenden Texten und Biographien. Das Schwarzwei\u00df ist &#8211; siehe L\u00fcde &#8211; nicht immer original, es hat manchmal ein wenig von erborgter Erhabenheit, aber das pa\u00dft ja auch wieder ganz gut zu den Achtzigern, die lange genug eine \u00c4ra ohne eigenen Stil waren, daf\u00fcr mit viel Behauptung und Inszenierung.<\/p>\n<p>Die <a href=\"http:\/\/www.parthasverlag.de\/musik\/?bid=129\">Verlagsbeschreibung<\/a> klingt ein bi\u00dfchen irref\u00fchrend &#8211; &#8222;\u00f6ffnete Burat erstmals sein Archiv&#8220; -, da gab es doch schon die empfehlenswerte DVD <a href=\"http:\/\/www.raumfuerprojektion.de\/dvd\/flash\/flash_eng_01.html#irma%20thomas\">80% Flash<\/a>, die man unter anderem <a href=\"http:\/\/www.gemischtwaren.com\/product_info.php\/products_id\/134?osCsid=44daa2f6e67e6f65af3e53341718b13f\">hier bekommen kann<\/a> und auf der es fast vier Mal so viele Bilder zu entdecken gibt. Einige davon auch in Farbe.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>P\u00fcnktlich zum Abgang der lange wichtigsten Musikzeitschrift feiert die Zeit mit einer kleinen Galerie deren Fotografen und Mitherausgeber Wolfgang Burat. An einige der Bilder kann ich mich sogar noch im Original erinnern, zum Beispiel das von Pseiko L\u00fcde: Das war urspr\u00fcnglich in Farbe und diente sogar als Titelbild. 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