{"id":1281,"date":"2010-09-22T16:43:40","date_gmt":"2010-09-22T13:43:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.clausmoser.com\/?p=1281"},"modified":"2010-09-22T16:43:40","modified_gmt":"2010-09-22T13:43:40","slug":"winstanley","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/clausmoser.de\/blog\/2010\/09\/22\/winstanley\/","title":{"rendered":"Winstanley"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/farm5.static.flickr.com\/4147\/5014212229_96ebd1dae5_d.jpg\" alt=\"Winstanley\" \/><\/p>\n<blockquote><p>And hereupon, The Earth (which was made to be a Common Treasury of relief for all, both Beasts and Men) was hedged in to In-closures by the teachers and rulers, and the others were made Servants and Slaves: And that Earth that is within this Creation made a Common Store-house for all, is bought and sold, and kept in the hands of a few, whereby the great Creator is mightily dishonoured, as if he were a respector of persons, delighting in the comfortable Livelihoods of some, and rejoycing in the miserable povertie and straits of others. From the beginning it was not so.<\/p>\n<p>&#8211; Gerrard Winstanley, <em>The True Levellers Standard Advanced<\/em> (1649)<\/p><\/blockquote>\n<p>Die Filmbranche ist ein Gesch\u00e4ft, das es unabh\u00e4ngigen Produzenten ungleich schwerer macht als etwa die Musik, die Literatur oder die Bildende Kunst. Die Digitalisierung der Medien hat zwar auch die Infrastruktur, die n\u00f6tig ist, um einen Film zu produzieren, zu vertreiben und vor ein Publikum zu bringen, leichter verf\u00fcgbar gemacht. Aber einen Film zu drehen, ist doch noch ein komplexeres Unterfangen als die Aufnahme eines Songs oder das Malen eines Bildes.<!--more--><\/p>\n<p>Unabh\u00e4ngige Produktionen aus der Zeit, als das Filmen noch wirklich kostspielig und aufw\u00e4ndig war, haben darum immer etwas Exzentrisches: Sie wirken wie das Resultat eines extravaganten Hobbys, von dem man ahnt, dass es nur mit einer gewissen Besessenheit verfolgt werden konnte, die man als Au\u00dfenstehender bewundern und respektieren, aber nicht wirklich nachvollziehen kann. Selbst die unbeholfenste, Ed-Wood-m\u00e4\u00dfigste Produktion n\u00f6tigt dem Betrachter wenigstens ein Minimum an Anerkennung ab f\u00fcr die Hartn\u00e4ckigkeit und Konsequenz, die f\u00fcr ihre Erstellung n\u00f6tig war, so skurril man sie auch sonst finden mag. Umso bemerkenswerter ist es dann, wenn ein solcher Film die Widrigkeiten seiner Entstehungsumst\u00e4nde \u00fcberwindet und tats\u00e4chlich zu einer eigenen filmischen Sprache und \u00c4sthetik findet.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/B002AHHOGY?ie=UTF8&#038;tag=nightlybuilds-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=B002AHHOGY\">Winstanley<\/a><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.assoc-amazon.de\/e\/ir?t=nightlybuilds-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=B002AHHOGY\" width=\"1\" height=\"1\" border=\"0\" alt=\"\" style=\"border:none !important; margin:0px !important;\" \/> ist ein solcher Film. Als Entstehungsjahr wird 1975 angegeben, aber tats\u00e4chlich beginnt die Geschichte des Films in den sp\u00e4ten Sechzigern. Sechs Jahre arbeiteten Kevin Brownlow und Andrew Mollo an der Fertigstellung dieses Films, mit einem bescheidenen Budget und einem Stab, der fast ausschlie\u00dflich aus Laien bestand. Entstanden ist dabei ein ungew\u00f6hnliches <em>period piece<\/em>, ein unabh\u00e4ngig produzierter Kost\u00fcmfilm, der nicht nur von der Zeit erz\u00e4hlt, in der die Handlung spielt, sondern auch \u00c4ra seiner Entstehung dokumentiert. Und das in wunderbaren spr\u00f6den und poetischen Bildern, die sich in den eindr\u00fccklichsten Momenten durchaus mit Filmen von Pasolini oder Bresson vergleichen lassen.<\/p>\n<p>Gerrard Winstanley, der Titelheld des Films, geh\u00f6rte zu den zahlreichen religi\u00f6sen und sozialreformerischen Aktivisten, die in der Zeit des englischen B\u00fcrgerkriegs und des Protektorats auftauchten. Seine Biographie ist nicht untypisch f\u00fcr diese Zeit: Ein &#8222;einfacher Mann&#8220; ohne besondere Bildung, der bis zum B\u00fcrgerkrieg als Schneider arbeitete, aber in den politischen Wirren bankrott ging. Die gesellschaftlichen und privaten Turbulenzen f\u00fchrten ihn zu religi\u00f6sem Selbststudium, und schlie\u00dflich zur Formulierung eines christlichen Kommunismus, der den verlorenen Urzustand einer gerecht und gleichm\u00e4ssig aufgeteilten Welt wieder herstellen wollte. Mit ein paar Freunden ging er daran, seine Weltanschauung in die Praxis umzusetzen: Sie besetzten den Saint George&#8217;s Hill in Surrey, um eine Kommune zu gr\u00fcnden und das Land &#8222;umzugraben, zu d\u00fcngen und dort Getreide auszus\u00e4en&#8220;. <em>Diggers<\/em> wurden sie deshalb von den Einheimischen sp\u00f6ttisch genannt, Winstanley selbst bevorzugte allerdings den Namen <em>True Levellers<\/em>, was bezeichnenderweise auch auf ein Schimpfwort zur\u00fcckging: So nannte man urspr\u00fcnglich l\u00e4ndliche Rebellen, die umstrittene Z\u00e4une und Hecken niederrissen, und in Winstanleys Zeit eine ebenfalls agrarreformerisch, aber weit weniger egalit\u00e4r eingestellte Bewegung um den Puritaner John Lilburne.<\/p>\n<p>Saint George&#8217;s Hill in Weybridge war Allmende und damit in der Auffassung der True Levellers Land, das allen gleichberechtigt zur Nutzung offenstand. Das sahen die \u00f6rtlichen Landwirte und Handwerker anders, f\u00fcr die Winstanleys Gruppe vor allem ein \u00c4rgernis war: Eine Kommune ungepflegter Taugenichtse, die merkw\u00fcrdige Lehren verbreitete und beim gewohnten Jagen, Fischen und Holzsammeln st\u00f6rte. Das Experiment der Diggers wurde teils mit juristischen Mitteln, teils durch Mobbing und Vandalismus zu Fall gebracht. Winstanley mag wohl eine Zeit lang auf eine Neuauflage gehofft haben: Er publizierte noch einige religi\u00f6se und sozialreformerische Schriften und hatte offenbar auch enge Verbindungen zum aufkommenden Qu\u00e4kertum, aber eine \u00e4hnliche Aktion wie die Besetzung von Saint George&#8217;s Hill hat er nicht mehr unternommen. Der H\u00fcgel selbst ist ironischerweise heute eines der exklusivsten und abgeschottetsten Wohnviertel in England, eine repr\u00e4sentative Adresse f\u00fcr die Elton Johns und Kate Winslets dieser Welt.<\/p>\n<p><em>Winstanley<\/em> war aber nicht die erste Produktion von Brownlow und Mollo. 1966 hatten sie schon einmal einen anderen Spielfilm herausgebracht, ebenfalls \u00fcber mehrere Jahre hinweg in Eigenregie produziert. <a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/B000CBOZWG?ie=UTF8&#038;tag=nightlybuilds-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=B000CBOZWG\">It Happened Here<\/a><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.assoc-amazon.de\/e\/ir?t=nightlybuilds-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=B000CBOZWG\" width=\"1\" height=\"1\" border=\"0\" alt=\"\" style=\"border:none !important; margin:0px !important;\" \/> hie\u00df das Deb\u00fct, das immerhin von prominenten Sponsoren wie Stanley Kubrick und Tony Richardson unterst\u00fctzt wurde und recht erfolgreich in einigen englischen Kinos lief. Anders als <em>Winstanley<\/em> spielte der Film in nicht vor einem historischen, sondern einem fiktiven Hintergrund, n\u00e4mlich einem von deutschen Truppen eroberten und faschistisch regierten England. (Der Titel ist eine Anspielung auf den satirischen amerikanischen Roman <a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/0451529294?ie=UTF8&#038;tag=nightlybuilds-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=0451529294\">It Can&#8217;t Happen Here<\/a><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.assoc-amazon.de\/e\/ir?t=nightlybuilds-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=0451529294\" width=\"1\" height=\"1\" border=\"0\" alt=\"\" style=\"border:none !important; margin:0px !important;\" \/>, der schon 1935 die USA in den H\u00e4nden eines faschistischen Regimes inszenierte.) Historische Pr\u00e4zision war f\u00fcr Brownlow und Mollo aber auch in diesem Film schon ein wichtiges formales Kriterium: Kost\u00fcme, Sets und \u00c4sthetik wurden m\u00f6glichst realit\u00e4tsgetreu entlang der historischen Vorbilder entwickelt. In ihrer pedantischen Akribie waren die beiden Filmemacher sogar so weit gegangen, einige Faschisten mit tats\u00e4chlichen Neonazis zu besetzen, etwa mit dem notorischen Colin Jordan, der einige Filmminuten lang gegen Juden und f\u00fcr Euthanasie hetzen durfte. Jordans Auftritt wurde nach Protesten rausgeschnitten, in der DVD-Fassung, die vor einigen Jahren herauskam, ist er allerdings wieder drin.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/farm5.static.flickr.com\/4084\/5014819698_d2ea1f2669_d.jpg\" alt=\"Winstanley\" \/><\/p>\n<p><em>Winstanley<\/em> beginnt mit einem furiosen Schlachtengem\u00e4lde, dessen Schnitt und Soundtrack (Prokofievs Filmmusik f\u00fcr <em>Alexander Nevsky<\/em>) offenbar ganz gezielt von Sergej Eisenstein und dem fr\u00fchen sowjetischen Kino genommen sind, als g\u00e4lte es, schon vom Start weg politische Korrektheit zu signalisieren. Tats\u00e4chlich gibt es auch in diesem Film eine explizite Aktualisierung, diesmal mit umgedrehten politischen Vorzeichen: Winstanleys Camp wird von <em>Ranters<\/em> aufgesucht, gewisserma\u00dfen eine Art vormoderne Spontis, die die pazifistische und christlich motivierte Ernsthaftigkeit der Levellers mit blasphemischen Spr\u00fcchen und obsz\u00f6nen Gesten aufmischen. Als Darsteller der Ranters wurden pr\u00e4sumtive Nachfolger im Geiste gecastet, n\u00e4mlich Mitglieder einer Londoner Kommune, die sich <em>New Diggers<\/em> nannten und von Sid Rawle, laut britischen Boulevardmedien der &#8222;K\u00f6nig der Hippies&#8220;, angef\u00fchrt wurden. Ihr Auftauchen mag bei einigen Mitgliedern des Laienensembles tats\u00e4chlich mit Befremden aufgenommen worden zu sein, zumindest scheinen das die konsternierten Blicke auf einigen Gesichtern zu belegen.<\/p>\n<p>Ein politischer Film ist <em>Winstanley<\/em> allerdings nicht wirklich. Brownlow kam es nach eigenem Eingest\u00e4ndnis eher darauf an, &#8222;zu \u00fcberpr\u00fcfen, inwieweit die Produktion eines v\u00f6llig authentischen Films m\u00f6glich ist&#8220;. Zusammen mit Andrew Mollo, einem begeisterten Fan und Sammler von Militaria, rekonstruiert er Szenen und Kost\u00fcme exakt nach historischen Vorlagen, organisiert authentische Uniformen und Requisiten aus dem Londoner Tower, rekrutiert die Mitglieder lokaler Geschichts- und Trachtenvereine als Darsteller und vergi\u00dft sogar die Tierwelt nicht: Die Schweine und H\u00fchner, die durchs Lager der Diggers laufen, entstammen Rassen, die im 17. Jahrhundert noch gebr\u00e4uchlich, seither aber nahezu ausgestorben waren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/farm5.static.flickr.com\/4130\/5014819746_3a09665914_d.jpg\" alt=\"Winstanley\" \/><\/p>\n<p>Das macht aber nicht den eigentlichen Reiz des Films aus, sondern die Art und Weise, wie Brownlow diese Authentizit\u00e4t in Szene setzt. Nicht in \u00fcberschw\u00e4nglichen, opulenten Bildern, sondern fast asketisch, in n\u00fcchternem Schwarz-Wei\u00df, mit sparsam gesetzten Gesten, Dialogen und Bewegungen und mit einem pr\u00e4zisen Blick f\u00fcr die darstellerischen M\u00f6glichkeiten von Licht, Landschaft und Wetter. Man sieht den Bildern an, dass Brownlow ein passionierter Fan der Stummfilm-Zeit ist: Viele Szenen kommen ohne gro\u00dfe Worte aus, und der Text ist meist nicht ausf\u00fchrlicher und \u00e4hnlich kompakt wie ein Zwischentitel. Dass die Darsteller fast durchweg Laien sind und viele ihrer Dialoge brav und wie abgelesen aufsagen, scheint im Nachhinein beinahe ein bewusst gesetztes Stilmittel: Es passt durchaus zu den Figuren aus einer postrevolution\u00e4ren Gesellschaft, in der soziale Rollen unsicher geworden sind und das vorsichtige Einhalten von Konventionen immerhin noch ein wenig Stabilit\u00e4t verspricht. Zwei der bewegendsten Szenen kommen schon relativ am Anfang des Films. Gleich zu Beginn begegnet Winstanley seinem h\u00e4rtesten Widersacher, dem Dorfpfarrer Platt, an einer Wegkreuzung auf offenem Feld. Zwischen beiden entspinnt sich ein Disput, aber der Wortlaut ist kaum auszumachen, weil der Wind die S\u00e4tze fast unh\u00f6rbar macht: Die Auseinandersetzung um den richtigen Weg wird auch zu einem Kampf gegen die Elemente. Nur wenig sp\u00e4ter wird Winstanley von der Frau des Pfarrers in der Kutsche mitgenommen. Als sie im in ungelenken Worten ihre Sympathie bekundet und ihren Wunsch zur Mitwirkung bei den Diggers, kann er nur N\u00fcchternes entgegnen: &#8222;Our life is very hard.&#8220;<\/p>\n<p>Politik ist f\u00fcr die Hauptfigur des Films eher ein Hindernis auf dem Weg zu einer gerechteren Gesellschaft. Winstanley ist kein Aufkl\u00e4rer, sondern eher ein mystischer Idealist, der Gerechtigkeit vor allem als Resultat eines rechtschaffenen, menschenfreundlichen und prinzipienfesten Lebenswandels sieht. Aber weil ihm jedes Gesp\u00fcr f\u00fcr die Feinheiten der politischen und sozialen Maschinerie abgeht, bleibt er ein wehrloser und wenig durchsetzungsf\u00e4higer Messias, dem am Ende nicht einmal die Gelegenheit geboten wird, zum M\u00e4rtyrer seiner Sache zu werden. Es ist in diesem Zusammenhang allerdings ganz interessant, dass der Autor der Romanvorlage des Films, ein Schriftsteller namens David Caute, seine Mitwirkung zur\u00fcckzog, weil ihm der politische Aspekt in der Figur Winstanleys zu stark betont und die Ambivalenz seiner religi\u00f6sen Motivation <a href=\"http:\/\/www.guardian.co.uk\/film\/2008\/oct\/17\/david-caute-winstanley-comrade-jacob\">zu wenig herausgearbeitet war<\/a>: &#8222;Winstanley [&#8230;] remains from start to finish a decent, upstanding, strangely well-spoken Left Book Club idealist. [T]he religious torment, the mood swings between pride and humility, Winstanley&#8217;s mounting confusions about God and Reason, have utterly gone.&#8220; Da ist was dran, aber Winstanleys Filmtext besteht auch fast ausschlie\u00dflich aus Zitaten seiner Schriften. Unsicherheit, Zweifel und Stimmungsumschw\u00fcnge sind eher in die Bilder verlegt, in die Wechselhaftigkeit und Ungn\u00e4digkeit des Wetters, in die euphorischen oder skeptischen Gesichter der Protagonisten, in die Z\u00e4higkeit, mit der die Diggers ihren Alltag organisieren, obwohl sich kaum etwas zu bewegen und zu ver\u00e4ndern scheint.<\/p>\n<p>Damit ist <em>Winstanley<\/em> auch so etwas wie eine Parabel des Filmemachens, oder doch zumindest der Produktion eines Filmes wie diesem: Als eines Balanceakts zwischen der Umsetzung eines Skripts, dem man die Treue halten will, und den \u00e4u\u00dferen Umst\u00e4nden, die einem R\u00fcckschl\u00e4ge und Umwege, wenn nicht gar ein Scheitern aufb\u00fcrden. F\u00fcr Brownlow und Mollo blieb es die letzte eigene Produktion: In den Kinos wurde der Film kaum gezeigt, erst allm\u00e4hlich und \u00fcber die Jahre hat er eine Art Kultstatus zugewiesen bekommen. Mollo war anschlie\u00dfend noch als Berater und Artdirector an einigen Filmen beteiligt, etwa <em>Doktor Schiwago<\/em> und <em>Der Adler ist gelandet<\/em>. Brownlow ist heute ein angesehener Experte f\u00fcr die \u00c4ra des Stummfilms, der ein Standardwerk (<a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/0520030680?ie=UTF8&#038;tag=nightlybuilds-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=0520030680\">The Parade&#8217;s Gone By<\/a><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.assoc-amazon.de\/e\/ir?t=nightlybuilds-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=0520030680\" width=\"1\" height=\"1\" border=\"0\" alt=\"\" style=\"border:none !important; margin:0px !important;\" \/>) verfa\u00dft, vor allem aber eines der aufw\u00e4ndigsten Restaurationsprojekte der Filmgeschichte verantwortet, n\u00e4mlich die Rekonstruktion von Abel Gances Epos <em>Napol\u00e9on<\/em>. Seit einigen Wochen ist er sogar Oscar-Preistr\u00e4ger: F\u00fcr seine filmhistorischen Arbeiten erhielt er in diesem Jahr einen Ehrenpreis. <em>Winstanley<\/em> und <em>It Happened Here<\/em> erw\u00e4hnt die Pressemitteilung der Academy <a href=\"http:\/\/www.oscars.org\/press\/pressreleases\/2010\/20100825.html\">mit keinem Wort<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>And hereupon, The Earth (which was made to be a Common Treasury of relief for all, both Beasts and Men) was hedged in to In-closures by the teachers and rulers, and the others were made Servants and Slaves: And that Earth that is within this Creation made a Common Store-house for all, is bought and [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[],"tags":[],"class_list":["post-1281","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/clausmoser.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1281","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/clausmoser.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/clausmoser.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/clausmoser.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/clausmoser.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1281"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/clausmoser.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1281\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1284,"href":"https:\/\/clausmoser.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1281\/revisions\/1284"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/clausmoser.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1281"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/clausmoser.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1281"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/clausmoser.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1281"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}