Keine Angst vor Darwin


Einen Indikator für den wachsenden Einfluß der Kreationisten in den USA liefert der Daily Telegraph: Für die große Darwin-Ausstellung im Amerikanischen Museum für Naturgeschichte fand sich kein einziger Sponsor aus der Wirtschaft. Alle Unternehmen, die angefragt wurden, haben einen Rückzieher gemacht – offenbar aus Angst vor der Intelligent Design-Lobby. Die Kosten der Ausstellung – etwa $3 Millionen – werden nun ausschließlich aus privaten Spenden finanziert.

Das Creationist Museum in Cincinnati hatte da erheblich weniger Probleme: Laut Telegraph sind in dessen Spendenkasse schon $7 Millionen geflossen. Auf der Website ist sogar von $18 Millionen die Rede, und $25 Millionen sollen es noch werden. Tja, da fällt einem nur das Alte Testament ein: „Wenn du den Toren im Mörser zerstießest mit dem Stampfer wie Grütze, so ließe doch seine Torheit nicht von ihm.“ (Sprüche Salomos, 27.22). (Zum Creationist Museum siehe auch diesen Link zu Boing Boing.)

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